Sun, Fun And Nothing To Do

Als wir im Nung House vom Khao Sok Nationalpark auscheckten wurden wir mit einer herzlichen Umarmung von Big Bird verabschiedet. Wir haben dort zwei sehr schöne Tage verbringen dürfen und werden die Lagerfeuer Stimmung vermissen. Wir können den Khao Sok Nationalpark jedem wärmstens empfehlen. 🙂

Danach gings auf den Weg Richtung Phuket Airport. Nach einer ca. dreistündigen Fahrt und Mittagspause gaben wir das Mietauto zurück. Uff, die Rucksäcke müssen wir nun wieder tragen.. Naja nur bis zum Hotel an der Karon Beach!! 🙂 Als die lange Taxifahrt durch den Stau vorüber ear, kamen wir im Hotel an. Dort wurden wir sehr nett begrüsst. Alle sind hier sehr zuvorkommend und erfüllen einem jeden Wunsch. Auch wenn du dich mal aus dem Zimmer aussperrrst kommt einer mit seinem Elektrofahrzeug und fragt nach deinem Namen und Gebrutsdatum und öffnet dir dann deine Türe wieder 🙂 Wir geniessen die Hotelanlage mit den verschiedenen Pools sehr. Trotz der vielen Restaurants innerhalb der Hotelanlage zieht es uns jedoch jeden Abend in die authentischen Gassen mit vielen kleinen Restaurants und Bars mit live Musik 🙂 (ist auch wesentlich günstiger 😉 )

Nun zum Strand: 🙂 🙂 🙂 Traumhaft!! Der Strand ist überhaupt nich überfüllt und wunderschön! Wir können nicht genug kriegen vom Sonnenuntergang ins Meer.
Vielen Dank an alle die uns Fotos von Schnee schicken 😉
Wir geniessen jetzt unsere letzten Tage am Karon Beach. Dies ist unser letzter Eintrag. ( ausser etwas ganz verrecktes würde noch passieren 😉 )

Man sieht sich im Winter!
Machts gut und tschüss!

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Blutegel und Magic Mushrooms

Den gestrigen Abend klingten wir mit einem guten Abendessen und ein bischen Verweilen in der Nirwana Bar (ja richtig geschrieben, Big Bird, der Barbesitzer, kannte die Band Nirvana nicht einmal) aus. Es war eine gemütliche Runde am Feuer mit Leuten aus der ganzen Welt. Big Bird der Barbesitzer fragte nach unserer Herkunft. Als er Switzerland hörte, glänzten seine Augen und er schwärmte vom Schweizer Sackmesser und dass man damit Bambus schneiden könne. Wir schauten in unserem Gepäck nach ob wir eines dabei hatten. Ja, ein altes kleines Schweizer Victorinox Sackmesser!! Als wir es ihm dann schenkten konnte er nicht aufhören uns zu Danken. 🙂 (Nachtrag: R.I.P. Bic Bird Surapun unsere Wege haben sich nur kurz gekreuzt. Es war eine Bereicherung ihn kennengelernt zu haben.)

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Heute gings dann müde zum Breakfast und danach auf unseren Tagestrip in den Park. Wir wanderten über Wurzeln, Matsch und kleine Flüsse. Da wir einen Guide dabei hatten, sahen wir viele Tiere die nur er mit seinen geübten Augen entdecken konnte. Wir sahen kleine Dinosaurier 🙂 ( kleine Chameleons) die sich tarnend schlafen gelegt hatten, grosse Spinnen und sogar eine Kleine giftige Tarantula :-S darüber hinaus viele wunderschöne Schmetterlinge!!! Auf dem Weg hatte es zum Teil grosse Elefantenfussabdrücke von wilden Elefanten. Wir sahen aber keine freilebenden. Diese leben viel weiter im Dschungelinnern.

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Nach 3 Stunden Wanderung im Tropischen Dschungel gings zum Lunch auf Steinen am Fluss. Der Lunch war Fried Rice, welcher der Guide aus seinem Rucksack zauberte. Auf den Steinen wimmelte es von Blutegeln. Diese Biester sind schneller am zu packen als man schauen kann. Sie finden sogar den Weg in die Socken!! Sohat es auch uns beide je einmal erwischt. 😮

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Bei den Steinen ist der Fluss ziemlech schnell und es hat einen kleinen Wasserfall. Plötzlich zog sich der Guide das T-Shirt aus und rief: „Be carefull!!“ Wir schauten was da los ist und sahen eine Frau die samt kleider und Rucksack oberhalb des kleinen Wasserfalls in den Fluss gefallen ist und dann den kleinen Wasserfall runtergezogen wurde. Auf unsere höhe konnte der Guide sie dann mit hilfe ihres Mannes rausziehen. Weiter unten am Fluss war das Wasser ruhiger und nicht mehr gefährlich. Wir waren alle erleichtert als die Frau wieder daussen war und sich nicht verletzt hatte. Danach war uns die Laune zum Baden vergangen. Wir gingen nur kurz rein um uns zu erfrischen.

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Danach gings wieder zurück. Wir spürten, dass es doch ziemlich anstrengend war im Tropischen Dschungel zu wandern. Eine Erschöpfung in den Beinen machte sich breit und wir sehnten uns nach einer kühlen Dusche. Trotz aller Anstrengung war es ein wunderschöner Tag inmitten derFauna und Flora Thailands!! Der Khao Sok Nationalpark ist sehr empfehlenswert und wir sind froh, dass wir die Autofahrt auf uns genommen haben und hier zwei schöne Tage verbringen durften. Heute ist der Geburtstag des Thailändischen Königs, also ein Feiertag. Für die Einheimischen gibt es deshalb heute kein kühles Chang zum Abendessen zum Glück sind wir Farangs 🙂 In der Nirwana Bar gibt es zur Feier des Königs ein Chicken-BBQ. Dort werden wir heute den Abend wieder verbringen und morgen gehts dann zurück Richtung Phuket.

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River Tube im Khao Sok Nationalpark

Heute Morgen gings früh los Richtung Khao Sok Nationalpark. Wir fuhren ca. 1 1/2h von Phangna nach Norden. Irgendwann entdeckten wir das Schild, welches den Park ankündigte. Noch 1 km hiess es da. Super, gleich geschafft, dachten wir uns und fuhren weiter. Die Kilometer auf dem Tacho zählten munter hoch doch weit und breit war kein Park in Sicht. Wir wollten schon umkehren, im festen Glauben wir hätten den Eingang verpasst als nach ca. 15 min Fahrt ab Schild unser Ziel plötzlich doch noch vor uns auftauchte.

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Erleichtert suchten wir nach einer Übernachtungsmöglichkeit und wurden im Nung House fündig. Ein feines, kleines Resort am Rande des Parkes mit vielen einzelnen Bambus-Bungalows.

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Gleich nach dem Papierkram gingen wir dann den eigentlichen Grund an, warum wir hergekommen waren. Wir buchten eine Tagestrekkingtour durch das Nationalgelände, geführt von einem local Trekkingguide. Angesteuert werden verschiedene Wasserfälle, einen See und natürlich die freie Natur Thailands. Mit etwas Glück werden wir das eine oder andere Tier vor die Augen kriegen. Wildschweine, Spinnen, Gibbons, Fische, Affen, Käfer und sogar kleine leopardenähnliche Wildkatzen soll es hier geben. Die Tour wird morgen stattfinden – wir werden also zweimal hier übernachten.

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Der niedliche Kater des Resorts hat sich leider einmal den Schwanz gebrochen

Doch auch heute lagen wir nicht auf der faulen Haut herum. Zusammen mit Bigel Kiin (vergib uns wenn wir Deinen Namen falsch geschrieben haben), dem Sohn des Pärchens welches das Resort führt, unternahmen wir eine River Tube Fahrt. Auf aufgepumten Gummiringen liessen wir uns den Fluss hinunter treiben mitten durch den Urwald. Zwischendurch stoppten wir um uns per an einem Baum befestigten Seil ins Wasser planschen zu lassen und um Affen zu füttern. Es war ein grosser Spass! Kiin hat Andelea und Mattiä, so nannte er uns, währen der Flussfahrt mehrmals unter Wasser angeschlichen, in den Zeh geklemmt und lachend „Snake, Snake!“ geschrien. 🙂

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Nun sind wir zurück im Resort und trinken gemütlich ein Chang. 😉


Zur James Bond Island durch den Linksverkehr

Wir haben all unseren Mut zusammen genommen und uns für die letzten drei Tage vor dem Badeurlaub an der Karon Beach ein Auto gemietet am Phuket Airport! Einen silbernen Toyota hat man uns bei der AVIS Car Rental freundlich ausgehändigt. Automatikgetriebe, da wir neben dem verrückten Thai-Verkehr nicht auch noch das Schalten mit Links lernen wollten. Und wir tuckerten los, Richtung Norden, weg von Phuket und merkten bald, dass der Verkehr gar nicht so verrückt ist. Ein bisschen verrückter als bei uns, aber nicht allzu schlimm 🙂

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Nach gut einer Stunde Fahrt gelangten wir zur berühmten Phang Nga Bay von wo aus wir ein Long Tail Boot chartern konnten und die unglaubliche Inselwelt der Andaman Sea erkunden durften.

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Nach einer Weile kamen wir dann bei der berühmtesten Insel der Gegend vorbei. The James Bond Island. Dort wo 007 den bösen Mann mit dem goldenen Colt durch sein verworrenes Spiegellabyrinth verfolgt und ihm schlussendlich den Gar ausmacht. Da die Doppelnullagenteninsel überfült von Touristen war, reichte es uns vollkommen, sie nur zu umrunden. Ein cooles Ding! 🙂

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Fast noch imposanter empfanden wir jedoch das danach angeschiffte auf Stelzen gebaute Fischerdorf Koh Panyee wo rund 200 Familien ihr Leben mit Fischen und natürlich dem Tourismus bestreiten. Das Dorf wurde von Muslimen gegründet, was zu unserem Nachteil war… kein Bierchen zur Erfrischung 😉

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Auf dem Weg zurück zum Auto gab es noch weitere schöne Szenen zu entdecken. Auch die Fahrt zur Unterkunft für die Nacht hatte noch ein schönes Abendrot bereit.

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Ein weiterer wunderbarer Tag an welchem wir tolle Dinge erleben durften neigt sich seinem Ende zu.


Big Buddha in Big Phuket

Schlaftrunken machten wir uns Morgens um 05:00 Uhr zum Taxischalter um von der Phuket Bus-Station nach Phuket Town zu gelangen. Wir hatten 7 Stunden Busfahrt mit nur halb so viel Schlaf hinter uns. Endlich im Städtchen angekommen suchten wir ein günstiges Guest House auf. Obwohl wir nur für einen Tag bezahlten, durften wir nun zweimal hier schlafen. Einmal jetzt – den rest des Morgens (von 06:00 – 10:00) und dann auch noch die nächste Nacht. Und das für 350 Baht (11.- CHF – Wir entschieden uns für die teurere Variante mit Warmwasser). Dafür mussten wir für die Nacht noch einen weiteren Mitbewohner mitaufnehmen 😀

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Nach etwas Schlaf machten wir uns zum kleinen Ausflug Richtung Big Buddha auf. Dieses Hochhausgrosse Monnument steht auf einem Hügel einige Kilometer ausserhalb von Phuket Town. Neben dem Beeindruckenden, 45m hohem und 24.5m breiten Kunstwerk gab es auch eine atemberaubende Aussicht auf die Insel und Nachbarinseln von Phuket zu bestaunen.

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Abends schlenderten wir dann gemütlich durch den Sunday Market. Für den Rückweg zum Guest House erwischten wir das coolste Tuk Tuk Phukets 🙂

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Hungrige Affenbande in Kui Buri

Am 30.Nov.12 machten wir uns auf den Zug. Wir wollten von Hua Hin nach Kui Buri. Am kleinen Bhanhof lösten wir die Tickets relativ rasch. Der Zug hatte leider 20min. Verspätung. Wir dachten uns aber schon, dass es noch länger dauern könnte. Auch das Lesen der Thai schrift um den richtigen Zug zu erwischen war eine halbe Kunst 🙂 Danke lieber Schaffner 😉 Der Zug war gut gefüllt mit Einheimischen und zwei Farang! Dennoch hatte eine grosse Klasse Schulkinder einen Platz gefunden. Wir waren für die irgendwie von einem anderen Planeten. Sie konnten nicht mehr aufhören uns anzustarren und freundlich zu lächeln. Süss!!

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In Kui Buri konnten wir bei jemanden übernachten den Andrea kannte. Dort konnten wir einen kurzen Blick ins ländliche Leben erhaschen. Sie haben sich ein schönes Haus gebaut wo sie rundherum Ananassträucher anbauen. Mmmh!! Von solch süssen Ananas kann der Schweizer nur Träumen!!

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Am Tag vor unserer Weiterreise zeigten sie uns noch den Strand in Kuiburi. (Bis dahin hatten wir noch kein einzigen Mückenstich!) Wir gingen also an den schönen Strand und bestaunten das Meer und den Strand. Plötzlich kam ein Schwarm Mosquitos und zerfleischten uns regelrecht! Wir fliehten zurück ins Auto!! Dann hatten wir gleich 20 Stiche auf einmal!! Jetzt sind wir doch noch froh um die grosse Tube Fenistil!!

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Wir hatten Bananen und Toastbrot mit auf den Weg genommen, da dort freie Affen leben. Tatsächlich lief da einer am Strassenrand. Kurzerhand eine Banane rausgeworfen und schon kam eine Affenbande angerannt 🙂 Sie kriegten nicht genug von diesem guten Toastbrot und den Bananen. Kein Wunder, sie dürften eigentlich auch nicht gefüttert werden und viele Autofahrer fahren einfach durch da sie keine Busse wollen. Aber diesen lieben Augen kann man doch nichts abschlagen? 🙂

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Hilfsbereite Thailändische Polizei

Hier weilen wir nun. In einem wunderschönen Hotel zwichen Cha Am und Hua Hin. Ein Hotel mit wunderbarer Poollandschaft und einem Strand der uns zu Füssen liegt. Und dennoch lud es uns nicht zum Baden ein. Denn der Regen, welcher seit gestern Morgen auf uns niederprasselte, hielt erst vor wenigen Stunden ein.

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Doch auch die Reise von Bangkok bis hierher war mit spannenden Ereignissen vollgepackt. Angefangen bei der Zugfahrt von Bangkok nach Hua Hin, welche damit begann, das richtige Ticket zu lösen sowie das korrekte Gleis zu finden. Keine allzu einfache Angelegenheit. Doch die hilfsbereiten Bahnangestellten klärten uns freundlich auf. Die vier Stunden Fahrt waren dann mit Reiseführer, Büchern und Podcasts rasch überbrückt. Währenddessen zogen draussen verregnete Landschaften, Palmen, Berge, Kühe (Andrea hielt diese etwas weniger oft gefütterten Vrenis und Liselis zuerst für Rehe), sowie viele kleinere Ortschaften an uns vorbei.

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In Hua Hin angekommen stellten wir fest, das unser zuvor gebuchtes Hotel nicht in der Ortschaft selber, sondern rund 20km nördlich lag. Welch ein Anfängerfehler. Dem etwas schräg wirkenden Taxifahrer wollten wir den zu teuren Preis zm Hotel nicht zahlen, daher stiegen wieder zurück in den Zug ein und fuhren zur vorletzten Haltestelle zurück. Hier wurden wir direkt an der Haltestelle vom nächsten Taifahrer angesprochen. Er verlangte zwar etwas weniger für die ca. 10km von hier aus, jedoch immer noch mehr als fair gewesen wäre. Zudem schien er keine Ahnung zu haben wo das Hotel liegt. Wir lehnten daher ab und suchten ein kleines Café mit WIFI-Zugang auf, um die Nummer des Hotels ausfindig zu machen. Man würde uns doch bestimmt abholen können. Doch so weit kam es nicht. Noch bevor wir den ersten Schluck von unseren Getränken nehmen konnten hatte uns der Taxifahrer erneut aufgesucht. Diesesmal in Begleitung von zwei uniformierten Polizisten. Man machte uns klar dass man nun wüsse wo das Hotel lag und dass der Preis des Fahrers völlig in Ordnung sei. Diese Hilfsbereiten Thailänder! 🙂 Solch geballter Überzeugungskraft konnten wir natürlich nicht mehr wiedestehen und willigten ein.

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Den Abend verbrachten wir im Strandrestaurant des Hotels. Wir wählten das Loy Krathong-Menu aus, welches es zum bekannten Thailändischen Fest des Lichtes gab und assen so viele Meerestiere wie wir unser ganzes Leben vorher nicht zu Gesicht bekommen hatten. Zum Essen dazu gab es auch den Khom Fai, einen Papierballon mit Kerze welcher nach dem Anzünden in die Luft steigt. Wunderschön!

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Den heutigen Tag verbrachten wir in Hua Hin, dem kleinen Städtchen in welchem die High Society von Thailand seine Badeferien verbringt. Leider regnete es wiederum den ganzen Tag. Erst gegen Abend lichtete sich der Himmel und belohnte uns mit einer wunderschönen Abendrotstimmung und später mit dem im Meer reflektierenden Vollmond.

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Morgen geht es weiter nach Kui Buri wo wir einen ehemaligen Nachbarn von Andrea treffen werden.


ถนนข้าวสาร (Khao San Road)

Gestern nach dem auschecken gings nochmals in Central Airport Plaza Soppingcenter. Dort gaben wir ein Packet mit ein paar Sachen auf. Um unsere Rücksäcke zu erleichtern. Nicht dass wir noch mit einem Bandscheibenvorfall nach Hause kommen! Ob wir das Packet je wieder sehen steht in den Sternen. Wir hoffens jetzt mal!

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Um 14.50 konnten wir dann ins Flugzeug nach Bangkok steigen. Der Flug mit der Air Asia, war sehr kurz, kaum oben gings auch wieder runter. Als wir die Rucksäcke wieder abgeholt hatten gings raus. Wir wollten ein Taxi, dass uns gleich in die Khao San Road bringt. Eine lange Schlange von Leuten die das gleiche vorhatten. Das Taxibesteigen war durchorganisiert, jeder bekam einen Zettel mit dem Ort an den er hin will und musste ihn einem Mann mit einem Mikrofon geben, dieser rufts dann aus, und irgendwo winkt dann ein Taxifahrer.
Im zu sehr runtergekühlten Taxi gings Richtung Zentrum, ganz schön lange Fahrt. Es wurde immer dunkler draussen. Da wir kein Zimmer reserviert hatten, stellte sich die Frage ob wir im Dunkeln noch was einigermassen gutes finden werden.

In einer Seitenstrasse der Khao San Road sprang uns dann gleich einer an und zeigte uns das Thaicozy Guesthouse. Der Empfang sah zimlich schön aus, also gingen wir das Zimmer anschauen. Auf den ersten Blick wars ganz ok. Es kostet auch nur 750 Baht (12.- pro Person). Beim zweiten Blick merkten wir aber schnell dass es ein richtiges Backpackerzimmer ist. Naja wir wollten ja was erleben hier 😉 Den Blutfleck auf dem Tisch mit viel Desinfekt weggepuzt. Augen zu und durch.

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Da es auch schon Zeit zum Essen war, zogen wir los auf die Strasse. Nach der „kleinen“ Stadt Chiang Mai, welche uns so gefallen hat, sind wir hier geschockt! Am Markt wird uns ständig ein Flyer von massgeschneiderten Anzügen unter die Nase gehalten (was wahrscheinlich nur abzocke ist. Dafür geht man lieber in ein Geschäft.) Allgemein sind sie viel aufdringlicher mit dem Verkaufen von ihrem Kram. Sogar die gegrillten Krabbeltiere sind nur zum Fotografieren da und nicht mehr als kleiner Snack.
Wir folgten einer live Musik und kamen in eine niedliche Bar über den Dächern von Bangkok in der wir nette Leute aus der ganzen Welt getroffen haben. Wir werden 2 Nächte hier in Bangkok verbringen und dann mit dem Zug richtung Hua Hin an den Strand fahren. In Hua Hin gibt es dann wieder neues zu hier. 🙂

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Ergänzung:

Am zweiten Abend als wir ein wenig die etwas ruhigeren Nebengassen der Khao San Road aufsuchten entfaltete Bangkok auch für uns seine schönen Seiten. Aufdringlich sind die Strassenverkäufer jedoch auch da. Sicherlich haben wir zu wenig gesehen um ein Urteil fällen zu können. Trotzdem zieht es uns nun nach gesamthaft 4 Tagen Stadt (Chiang Mai und Bangkok) in südlichere, ländlichere Gebiete.


Shoppingtiger

Den heutigen Tag verbrachten wir nochmals in Chiang Mai. Nachdem wir gemütlich bis 09.30 Uhr ausgeschlafen hatten und uns etwas frech noch um 09.45 Uhr ins Frühstück geschlichen hatten (offen bis 10.00 Uhr) verliessen wir das Chiang Mai Plaza welches noch über die Rundtour gebucht war um in der Stadt ein Guest House für die Nacht zu finden.

Fündig wurden wir im herrlich, charmanten 3-Sis B&B gleich beim Sunday Market. Eingecheckt, eingecremt und eingemosquitosprayt verliessen wir die Stadt mittels Tuk Tuk in Richtung Tiger Kingdom. Was uns erwarten sollte, wussten wir noch nicht so genau. Nur flüchtig hatten wir die Werbung zuvor entdeckt.

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Nun standen wir im Eingangsbereich und mussten uns entscheiden, von welchem Tiger wir uns fressen lassen wollten. „Large, Medium, Small or Baby-Tiger?“ fragte uns die freundlich lächelnde Mitarbeiterin an der Kasse. Da Sie das schreckhaft entgegnete „Die händ doch eis ade Waffle!“ von uns nicht verstand, kam es wie es kommen musste… Wir wählten Small und betraten bibbernd das Tiger-Areal. Die Schilder, welche verkündeten, dass die Tiere keinenfalls unter Betäubung oder gar Drogen standen beruhigten uns nicht im geringsten.
Doch – unser Mut wurde belohnt. Die 6 Monate jungen Tiger waren wirklich zahm und hatten kein Bedürfnis uns zu essen. Wahrhaftig eine Erleichterung für uns!

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Das Tiger Kingdom hinter uns gelassen und unterwegs zur Shopping-Mall, lachten wir uns in Fäustchen dass bald Mittagszeit war und es den nächsten Touristen sicher nicht so gut ergehen würde wie uns wenn die Tiger dann doch noch Hunger bekämen.
Den Rest des Tages verbrachten wir mit Shopping in der Mall, Shopping beim Sunday Market und dann noch Shopping beim Night Bazaar. Unsere Füsse zeigen uns grade was sie von dieser Aktion hielten… 😉

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Morgen gehts nach Bangkok!

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Rundtour Tag 5/5 – Der zweitschönste Tempel der Welt ist ganz in Weiss

Der Letzte Tag unserer Reise durch den Norden verbrachten wir hauptsächlich mit der Rückfahrt nach Chiang Mai. Ein Highlight brachte der Tag jedoch trotzdem hervor. Der Besuch des Wat Rong Khun, auch bekannt als The White Temple.

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Das 1997 begonnene architektonische Kunstwerk soll sein Bauende im Jahre 2070 finden. Kaum vorstellbar, ist es doch heute bereits ein gigantischer Komplex! Im Jahr 2010 wurde der Tempel zum zweitschönsten Tempel der Welt gekürt. Poom konnte seinen Stolz vor dieser Tatsache nicht verstecken. Immer wieder ergriff er unsere Kamera um noch ein Foto aus einer Perspektive zu schiessen, welche wir nicht entdeckt hatten! 🙂

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Im Inneren der Tempelhalle, leider war das Aufnehmen von Fotos wiederum nicht erlaubt, gibt es zwei Häuserwandgrosse Gemälde. Eines stellt den Himmel dar, in freundlichen, blauen, hellen Farben, mit vielen Buddhistischen Symbolen. Das andere steht für die Hölle. Rote, kräftige Farben, riesige Monster welche die Welt auffressen, Feuer, Tod und Verderben. Das witzige an der Sache. Auf dieser, dem Weltuntergang verschriebenen Seite finden sich auch moderne Anspielungen auf die westliche Welt wie zum Beispiel ein Vogel aus Angry Birds, Michael Jackson, Kung Fu Panda oder Keanu Reaves in seiner Rolle als Neo in The Matrix.

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Nach dem Tempelbesuch fuhren wir zu einem Nationalpark weiter Südllich von Chiang Rai. Hier gelangten wir nach einem 40 Minütigen Marsch durch den Thailänndischen Dschungel zu einem 90 Meter hohen Wasserfalls.

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Vom Wandern geschlaucht wurden wir danach durch ein typisch Thailändisches Traditionsgericht namens Pad Thai belohnt. Wikipedia beschreibt es besser als ich es kann:

Es besteht hauptsächlich aus Reisbandnudeln (Kuai Tiau, ก๋วยเตี๋ยว), hinzu kommen verquirlte Eier, Fischsauce (Nam Pla, น้ำปลา), Tamarindenpaste, gehackte Knoblauchzehen, Chillipulver, Bohnensprossen, kleine getrocknete Krabben, Tofu und wahlweise Fleisch oder Meeresfrüchte. Garniert wird das Gericht mit zerstoßenen Erdnüssen und Korianderblättern, Limette, Frühlingszwiebeln, manchmal auch mit einem Stück Bananenblüte. Zusätzlich kann man mit verschiedenen Gewürzen (Chillipulver, sauer eingelegten Chillistücken, Fischsauce und Zucker), die in kleinen Schälchen auf jedem Tisch stehen, je nach Geschmack nachwürzen.

Sehr lecker! 😛

20121124-163140.jpg Bildquelle: Wikipedia

Nun sind wir zurück in Chiang Mai wo wir den morgigen Tag noch verbringen werden und dann übermorgen per Inlandflug nach Bangkok weiterreisen. Dort dann ohne Reiseleiter und gekühltem Reisebus! 🙂

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